Lost in India 2012

- Auf der Suche nach: Mahatma Glück, Mahatma Pech & Mahatma Gandhi -

 
08Sept
2012

Zurück in Kleve

Nach eineinhalbstündiger Organisation am frühen Morgen am Indira Gandhi International Airport in Delhi konnten wir dann letztendlich mit Finn Air nach Helsinki fliegen.

Dort musstren wir in der Anschlussmaschine nach Amsterdam, es war schon geboardet, 2,5 Stunden warten da der Tank-Computer ausgewechselt werden musste. 

Um 20.10 Uhr sind wir dann endlich in Amsterdam gelandet und um 22 Uhr in Kleve angekommen!

Home, sweet home...

06Sept
2012

Delhi

"Dear MR Bucksteeg, your flight has been cancelled!"

--> Haengen dank der Lufthansa noch einen Tag laenger in Neu Delhi rum!

Nach etlichen Versuchen die Lufthansa Hotline und die Online-Plattform zu erreichen sind wir dann doch zum Flughafen gefahren um den Info Schalter aufzusuchen. Diesen gab es leider NICHT! Dort haben wir dann nach einer Stunde Telefonat mit einem "Lufthansa Mitarbeiter" zue

rst einen Ersatzflug am 10. Sept. angeboten bekommen. Nach netter Ablehnung meinerseits und meiner beharrlichen Nachfrage nach einem face-to-face Gespraech (was angeblich nicht moeglich war), bekam ich nach dem dritten Anruf einen anderen Mitarbeiter ans Telefon.

Endlich mal ein faehiger Mann der uns von Neu Delhi aus einen Ersatzflug angeboten hat, nachdem wir ihm erklaert haben das Helsinki NICHT in Deutschland liegt^^ und wir auch in Amsterdam landen koennten!

Morgen dann also, falls alles klappt^^, mit 10 Stunden Verspaetung mit Finn Air über Helsinki nach Amsterdam :D !

Jetzt heisst es Rechnungen sammeln fuer die Lufthansa ;)

Gruesse aus dem bis jetzt besten Hotel unserer Reise ;)

04Sept
2012

Taj Mahal und zurueck nach Delhi

    Halb Sechs ging der Wecker vom Handy...viel zu frueh. Mal wieder! Allerdings lockte ja das Taj Mahal (= Liebe + Palast) zum Sonnenaufgang. So standen wir dann auch puenktlich zur Oeffnung 06:00 A.M. vor dem West-Gate.  Einer von drei Eingaengen. Das Gute am Morgen ist, dass kaum Leute da sind. Die ueblichen Motive haben wir im Schnelldurchgang liegen lassen, um ganz alleine an einigen Orten zu sein. Das gelang auch Taj 1      . Das Taj Mahal ist umgeben von einer Mauer mit riesigen Torhaeusern, dahinter Gaerten, Wasser und letztlich das Maussoleum selber. Ein beeindruckender Bau allemal. Dennoch haben wir schoeneres gesehen auf unserer Reise. gegen 9 waren wir dann zurueck im Hotel fuer Fruehstueck .Dachterrasse Fruehstueck  Taj 2 Nach dem Mittag dann haben wir eine Riksha gemietet (mit 2-3 Fahrern  ) und haben einige Sightseeingpunkte abgeklappert. Darunter das Mini-Ta Mahal  Mini-Taj  Mini-Taj 2 und das Grab des Architekten des Taj Mahal. Anschliessend ging es zum shoppen in Kleidungs- und Marmor-Mosaik-Laeden. Auf dem Bild trage ich einen Hochzeitsanzug...man weiss ja nie :) Hochzeitsanzug Der Abend war wieder auf unserer Dachterrasse. Der Blick ist halt einfach ueberwaeltigend. Und auch wenn uns die Wolken zum Sonnenaufgang, wie auch -untergang das schoenste werwaehrten, war die Sicht super!   Taj Sonnenuntergang

 

 

Abends ging es zum Agra-Fort fuer die Light and Soundshow. Im Grunde die Geschichte der Moghulherrscher Babur, Humayum etc. in den Gaerten des Forts. Stinklangweilig und somit haben wir uns etwas frueher hinausgeschlichen...motiviert durch die typisch indische Touristenfamilie: Grosseltern, zwei Soehne mit Frauen + 1-2 Kinder. Die gingen vor uns. Hehe


Heute war dann nur packen angesagt und die Fahrt mit der Riksha (heute gabs ne Panne die allerdings in Formel1-Geschwindigkeit beseitigt wurde Riksha tot...
)  zum Bus. Dieser war ein klimatisieter Volvo mit ausreichend Platz. Der bislang beste Bus!! Angekommen in Delhi waren wir gerade essen. Gleich gibts noch Bier auf unsere letzten Tage hier...


Bald ist schon vorbei...! 

02Sept
2012

Agra

Nach 2-stuendiger Wartezeit auf die Abfahrt mit dem Bus, einer 10-stuendigen Busfahrt ueber teilweise baufaellige Strassen und einer anschliessenden 30 minuetigen Jeep-Fahrt sind wir endlich in Agra angekommen. Waere der Bus voll gewesen, haetten Simon und ich uns eine Koje teilen muessen...welch ein Glueck, schaut Euch die Kojen an! (Simon durfte auf Nachfrage dann doch nicht den Bus selber fahren ;))

Der Ausblick von unserem Hotel auf dem Roof-Top-Cafe direkt auf das Taj Mahal (gerade mal 600m Entfernung) entschaedigt fuer die Muedigkeit und die Rueckenschmerzen von der Fahrt:

 

Unser Zimmer ist sehr gut, abgesehen vom Bad, wo ein Waschbecken komplett fehlt, was uns erst nach der Zimmer-Zusage aufgefallen ist ;) :D

Nach eine kurzen Ruhepause haben wir uns dann aufgemacht um das Agra-Fort zu besichtigen, eine riesige Mogul-Festung von der aus man auch direkt auf das Taj Mahal blicken kann. Unser Guide hat uns ueber die Geschichte von Agra und die der Mogul-Herrscher aufegklaert, sowie ueber den Bau des Agra Forts von 1564 und des Taj Mahal. Hier einige Bilder vom Agra Fort:

 

Morgen geht es dann um 6 Uhr auf zum Taj Mahal um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen, denn bei diesem soll es praechtige Farbwechsel zu bewundern geben!

 

Steffen

 

WICHTIGER NACHTRAG:  Ich habe komplett vergessen zu erwaehnen das Herr Schott den Reisefuehrer auf den Andamanen in einer Auto-Riksha "vergessen" hat und unser einziger annaehrender Streit damit endete, das die netten Fahrer uns diesen bis zum Abend wiederbesorgt hatten! Bei der Anzahl der Rikshen wirklich eine Glanzleistung!

01Sept
2012

Auf nach Agra!

Im Bus nach Agra zum Taj Mahal!

31August
2012

Himalaya - Chopta

Wir sind wieder heile aus dem Himalaya zurueck!!

Nach 7,5 Stunden Autofahrt ging unsere Wanderung nach unserem ersten Chai-Tee im Gebirge los, danach folgten die Chais dann fast stuendlich ;).

Zuerst haben wir einen kleinen Berg bestiegen, den Devariyr, wo wir einen kleinen See vorfinden konnten.

Der Sonnenutergang war grandios!

Dort haben wir in einem Zeltlager geschlafen, es war schon etwas kalt auf 2200 m! Von den sanitaeren Einrichtungen moechte ich lieber gar nicht erst sprechen..

Am naechsten Tag haben wir dann eine 14 km lange Wanderung zu einem Guesthouse auf dem Berg Chopta gemacht. Das Essen auf den Hill-Stations, eher kleine gebrechliche Holzhuetten mit Daechern aus Planen, wurde auf Brennholz gekocht und war sehr lecker. Es hat sogar Simon sehr geschmeckt, obwohl es vegetarisch war!

Nach einer noch kaelteren Nacht auf 2700 m haben wir den 4000-er "Chopta" dann schliesslich am dritten Tag bestiegen. Leider befanden wir uns inmiten von Wolken und konnten nicht sehr viel sehen, haben uns aber dafuer gewaltig das Gesicht verbrannt (Simon hat eine knallrote Nase!). Die Bilder die sich uns boten waren jedoch trotzdem sehr beeindruckend! Wir haben glaube auch selten zuvor so viel Wasser in so kurzer Zeit getrunken!

Wir sind nun erschoepft, muede und haben von der 7-stuendigen Autofahrt ueberall blaue Flecken. Wir werden nun wie schon lange ersehnt ein Restaurant ausuchen und "Garlic Chicken" bestellen!

Achja, neuerdings haben wir auch Angst vor Serpentinen, da wir oftmals - unfreiwillig - unerwartet mit unseren Koepfen bis an die Decke unseres Autos gesprungen sind, man alle 500 m die Ueberreste eines Erdrutsches finden konnte der vom Gipfel bis ins Tal reichte, die Fahrbahn auf eine halbe Spur verengt war oder die halbe Strasse abgerutscht war. Dazu kam noch der sehr sportliche Fahrstil ueber Schlamm und Geroell in einem kleinen Suzuki. Aber wir sind ja angekommen! 

 

Die Bustickets nach Agra sind gebucht! Morgen geht es dann mit dem Nachtbus in Richtung Taj Mahal!

 

Steffen 

28August
2012

Rishikesh - Die Welthauptstadt des Yoga

Morgen geht es fruehs um sechs in die Berge, Richtung Himalaya. Das ganze wird drei Tage dauern, in denen wir sicherlich nicht an Internet kommen. Also ist bis Freitag hier nichts zu erwarten.

Gestern war ein eher laestiger Tag. Den ganzen Tag sind wir gereist. Zuerst der Flug nach Delhi, sechs Stunden Aufenthalt die wir in New Delhi verbrachten und schliesslich eine vierstuendige Zugfahrt nach Haridwar. Die Fahrt war recht enstpannt, wie hatten ja auch eigene Luxus-Schlafkabinen mit ausreichend Platz fuer locker 2-3Mann pro Bett. Luxus-Schlafabteil Nette Erfahrung. In Haridwar angekommen, es war vier Uhr morgen, wussten wir nicht genau was wir nun tun sollten. Letztlich ging es mit einer Riksha (die hier Wikvam oder so aehnlich heissen) nach Rishikesh. Und hier sind wir nun, in der Welthauptstadt des YogaYoga..., die Beatles waren hier und haben eininge Songs fuer das White Album aufgenommen.

Unsere Zimmer sind billig und einfach super. Das Hotel ist echt klasse!
Nach zwei Stunden Schlaf heute morgen sind wir dann zu einem Wasserfall gewandert. Und das war all den Schweiss und die Muehen definitiv wert. Es war ein ca. 5km Marsch, davon ca. 1km mit Ueberwindung von geschaetzten 400 Hoehenmetern (!!!). tatsaechlich Luxus-Schlafabteil etwas, dass mich kurzfristig an meine Grenzen gebracht hatteAufstieg. Gott sei Dank haben wir einen zuverlaessigen Guide finden koennen. Dieser sah Affen (da gibts ne Menge von hier) vor uns, verjagte Ziegen und fand auf den Geroellwiesen oefter einen besser Weg als wir. Wir nannten ihn Marten, zum AndenkenMarten und waren jederzeit sehr Stolz auf ihn. Er begleitete uns bis ganz oben und beim Abstieg liess er uns alleine. Da waren wir dann baden im Wasserfall. Und das war einer der besten und schoensten Orte fuer ein Bad, den ich in meinem Leben hatte. Zugegeben etwas schwierig im Kiesstrand unter dem Druck zu stehen Starker Wasserfall linksaber man konnte sich hinein legen und bekam eine Kieselstein-Massage bzw. eine der besten Duschen, die wir hier hattenWasserfall rechts. Es war super! Zurueck wurden wir von einer Riksha aufgesammelt in der zwei Belgier sassen, die wir auf dem Weg getroffen hatten. 

Nach der Planung fuer morgen, die wir gerade abgeschlossen hatten, fuhr uns der nette Herr vom Reisebuero auf seinem Motorrad zur Bank und wir konnten geld holen. Es war die erste Fahrt zu dritt auf einem Motorrad! Aber sehr lustig.

So, also morgen Himalaya, Tempel, zelten, kein Strom und einiges mehr. Wir sind gespannt und wuenschen uns gutes Wetter mit Blick auf die 6000er.

 

Simon 

28August
2012

Rishikesh

Wir sind gut in Delhi gelandet, haben die Zeit totgeschlagen bis unser Nachtzug losfuhr und sind nun in Rishikesh angekommen. Haben heute die Gegend erkundet und in einem Wasserfall an einem Berg gebadet.

Naehere Infos folgen!

 

Steffen 

27August
2012

Zurueck nach Delhi

Morgen geht es wieder zurueck nach Neu Delhi und von dort aus mit dem Nachtzug nach Haridwar ins Gebirge.

Naeheres folgt!

26August
2012

Goa im Regen...

Nach einem entspannten Nachmittag unterwegs mit den Rollern (wir haben eine Mia gefunden Miahund)und am Strand herumliegen, inkl. Fotoshooting mit den sensationellen Lifeguards LifeguardLifeguard 2, die immer auf uns aufpassen und sehr besorgt zuschauen wenn wir trotz roter Flagge 5m ins Wasser gehen, ging es dann Abends wieder auf die Kneipenstrasse. Wir hatten jede Menge von allem, insbesondere Spass mit Deutschen, Hollaendern, Englaendern, Franzosen, natuerlich einigen Indern und, das ist besonders zu erwaehnen, zwei Iranerinnen. Aber der Hauptgewinn war wohl der, dass wir Jenson Button treffen durften Jenson Button.  Hehe. das ganze spielte sich in ca. sechs verschiedenen Bars, Clubs und Diskotheken ab. Kamaki-Club
Leider alles getruebt durch Regenfaelle...und genau so sah dann auch unser heutiger Tag aus. Der gestrige endete um sieben Uhr fruehs mit einem Regen-Strandspaziergang Sunrise. Also begann der heutige erst nach dem Mittag. Und es regnet den ganzen Tag ohne Unterbrechung...nicht sehr schoen. Nun sind wir gerade wieder auf der Kneipenstrasse.
Das ist schon ein ziemlicher interessanter Ort hier. Sehr, sehr lustig. So etwas aehnliches wie Mallorca, nur irgendie viel besser und guenstiger.
Leider ist dann morgen schon wieder Abreise...

25August
2012

Goa - Strand, Cocktails, Bier

Die Ueberschrift sagt eigentlich alles:

Wir stehen hier auf, gehen an den Strand, trinken Bier und Cocktails und gehen schlafen! Gestern konnten wir sogar das Bundesliga-Eroeffnungsspiel schauen!

Der Strand hier in Calangute / Baga ist zwar sehr voll mit Indern, aber das Wasser ist sehr warm und ueberall sind Strandbars mit super Preisen. Der Maenneranteil der Inder ist hier zwar besonders hoch, aber man sieht auch ab und zu Europaeer.

Wir fahren hier tagsueber wieder mal mit dem Roller durch die Gegend und erkunden den Kuestenstaat.

Morgen haben wir hier unseren letzten "vollen" Tag hier ;) und am Montag geht es dann wieder in Richtung Delhi und Himalaya - der Berg ruft -!

 

Steffen

24August
2012

Wir sind in Goa! Aber wo ist unser Gepaeck??

Gestern sind wir gut in Goa gelandet!

Auf dem ersten Teilflug von Kochi nach Bangalore hatten wir so starke Turbulenzen erlebt wie noch nie zuvor in unserem Leben, das ganze Flugzeug hat gebebt und es gab einen riesigen Knall! Da kam uns das Umsteigen in Bangalore in ein anderes Flugzeug doch sehr entgegen. Der Puls blieb allerdings noch sehr lange hoch!

Dafuer war der zweite Teilflug umso angenehmer, der Airbus A 319 ist unser neues Lieblingsflugzeug, sehr viel Platz und ein sehr angenehmes Fluggefuehl ;)

Da bei unserem Flug von Port Blair via Chennai nach Kochi mit dem Gepaeck alles gut gegangen ist haben wir uns dazu entschieden auch dieses mal die "comfortable" Variante zu nehmen und das Gepaeck auf dem Zwischenstop nicht mehr extra aufzunehmen und neu aufzugeben, was wir letzte Woche fuer den Flug durchaus in Betracht gezogen haben, unberechtigterweise, wie sich herausstellte!

Tja das war letzte Woche...Ankunft hier in Goa abends um 8 Uhr und Gepaeck natuerlich NICHT da :D ... danach haben wir dann 3 Stunden ein Guest House gesucht und den Abend bis 4 Uhr am Strand ausklingen lassen. Hier ist alles sehr guenstig und fuer die Nicht-Saison sehr lebendig. Heute morgen kam dann auch zum Glueck unser Gepaeck zum Hotel nach!!

Bald mehr dazu und dann gibts auch Bilder hier aus Goa!

 

Steffen

22August
2012

Kochi - Die "Backwaters"

Nach Periyar und Kumily haben wir uns dann wieder auf den Weg zurueck nach Kochi gemacht.

Kochi liegt direkt am Meer und wir haben ein Home-Stay direkt am Hafen. Die Sehenswuerdigkeiten hier sind "begrenzt" (abgenutzte Kolonialbauten der Niederlaender und Portugiesen), aber hier sind viele Touristen und der Gesamteindruck ist sehr schoen, da hier alles direkt am Meer ist! Die Menschen hier machen bis zu diesem Zeitpunkt unserer Reise hier in Kerala den freundlichsten Eindruck und jeder moechte sich mit einem unterhalten.

Wir haben hier in Indien gestern endlich auch zum ersten Mal einen Sonnenuntergang am Strand sehen koennen:

Heute haben wir eine Backwater Tour gemacht, d.h. wir sind erst mit einem grossen und danach mit einem kleinen Boot durch die Fluesse und kleinen Kanaele hier gefahren. Alles sehr schoen, obwohl uns anstelle von 7 Stunden auch 3 Stunden Fahrt gereicht haetten ;) Wir haben aber zwei junge Deutsche aus Suttgart getroffen mit denen wir uns gut unterhalten haben...

Das Essen ist sehr lecker und der Fisch ist so gut das sogar Simon und ich ihn essen (ich bestelle ihn und Simon probiert). Heute Abend wollen wir uns einen Fisch auf dem Markt aussuchen, den kann man dann mit zum Restaurant nehmen und dort wird er einem nach Wunsch frisch zubereitet. Wir sind gespannt!

Morgen geht es dann mit Air India ab nach Goa! Wir hoffen auf viel Sonne, viele Europaer und guenstiges Bier!

 

Steffen

21August
2012

Kumily + Periyar Nationalpark

Kumily, was wir nicht wussten, liegt in den Bergen. In hohen saftig gruenen Bergen mit steilen Abhaengen und wunderbaren Aussichten. Angekommen fanden wir eine super Unterkunft durch unseren ersten Schlepper. Aber der war in Ordnung! So konnten wir auch direkt ueber ihn alle moeglichen Ausfluege buchen. Dazu zaehlte ein Besuch im Periyar-Nationalpark. Frueh um fuenf ging es los. Abgeholt wurden wir mit einem Jeep und fuhren ca. 40km in den Nationalark hinein. da hatten wir bereits am Anfang das Glueck zwei Elefanten zu sehen! Anschliessend gab es Fruehstueck und wir machten eine vierstuendige Wanderung durch den Urwald.Entland von Elefantenwegen und durch kleine Baeche. WanderungWanderung im RegenGesehen haben wir leider nichts, ausser sehr viele Egel. Die bekaempften wir mit Salz auf den Schuhen und Stulpen. Nach dem Lunch gab es noch eine Ruderboottour zu ein Wasserfall. Den Abend verbrachten wir mit zwei belgischen Studentinnen die wir auf dieser Tour kennengelernt haben.
Der naechste Tag war der Tag des Elefanten. Zuerst ElefantenrittElephantrideund dann durften wir den Elefanten badenElephant wash, zum Ausgleich badete dieser dann unsShowerund wir machten noch ein paar Bilderelephant. Am Abend ging Steffen zum Friseur und ich goennte mir 90Minuten Ayurvedic Masage, Oil Bath und Steam bathsteam bath. Sehr entspannend. Somit konnten wir dann am naechsten Tag wieder durchstarten mit der Besichtigung einer Nachhaltigkeits-Gewuerzplantage, Teeplantage und schliesslich besuchten wir zwei faszinierende Aussichtspunktesightseeing1sightsseing2


Und da ich heute ueberhaupt keine Lust habe was zu schreiben moechte ich mich noch dafuer entschuldigen, dass man es wahrscheinlich herausliest, weise zum Ausgleich auf eine hohe Anzahl von Bildern und den Blogeintrag von Steffen hin; und freue mich darauf gleich was richtig schoen scharfes essen zu gehen. Hehe

LG aus Cochi! Simon

17August
2012

Kochi

Sind gestern Abend gut in Kochi angekommen, sitzen gerade beim Fruehstueck und unser Bus in Richtung Nationalparks startet in 30 min!! Bald folgt mehr!

 

Gruesse,

Steffen

14August
2012

Havelock Island - Das Inselparadies

So,

wie versprochen haben wir jetzt endlich die Moeglichgkeit mehr Informationen und Bilder einzustellen.

Nach unserer Landung in Port Blair mussten wir ganze 2 Stunden anstehen um ein Faehrticket nach Havelock Island zu erhalten und danach noch 4 Stunden auf die naechste freie Faehre warten. Aber es hat sich gelohnt! Nach einer quaelenden Uberfahrt in einer Ferry (mehr ein altes Fischerboot als eine Faehre) war dieser Anblick hier der erste der sich uns bot:

Traumhaft!!

Wir haben ein Bungalow das gerade mal 30m vom Strand entfernt liegt und uns auch gerade mal 20 euro die Nacht kostet! Warmes Duschwasser!!!, 2 Etagen, alles aus Bambus (nachts koennen wir wohl die Holzwuermer hoeren :D) und alles inmitten von Sand und Palmen. Hier unser Bungalow und der Strand vor unserer Haustuere:

Wir sind hier die letzten drei Tage mit dem  Roller unterwegs gewesen und haben die Insel erkundet, unseren Lieblingsstrand haben wir schnell gefunden. Das Wasser ist klar, der Sand richtig fein, es ist menschenleer und abgesehen von ein paar Einsiedlerkrebsen gibt es sonst keine Tiere die giftig sien koennten (der Reisefuehrer hatte uns naemlich davor gewarnt). Auch das "kleine Krokodilproblem" der Inseln hier ist an dem Strand nicht vorhanden, obwohl ein Krokodil 2010 jemanden angegriffen hat, gerade mal  500m weiter:

Mit dem Wetter hatten wir auch richtig Glueck, von den drei vollen Tagen hier hatten wir 1,5 leicht bewoelkt und 1,5 pure Sonne. Regen hatten wir nur 2 Stunden bei der Ankunft!! Heute waren wir Riff-Schnrocheln und sind dementsprechend auch knallrot, da wir solange auf dem Wasser waren. Die Riffe sind zwar fast tot, aber die Umgebung ist einfach paradiesisch!

Morgen gehts dann mit der Faehre zurueck nach Port Blair und am Donnerstag ins Flugzeug und ab nach Kochi, Kerala!

 

Gruesse,

Steffen

12August
2012

Havelock Island

Hallo,

wir sind gut angekommen! Bilder gibt es irgendwann anders...das Internet ist einfach zu langsam hier...
Der Flug mit Air India war komplett in Ordnung, erkannter Makel: die Stewardessen waren unheimlich alt...
Gelandet sind wir in Port Blair und von dort mit der Faehre (wir mussten nur vier Stunden warten) nach Havelock Island.
Und eines koennen wir mit Sicherheit sagen:
Selten, wenn nicht gar nie, haben wir einen solch schoenen Ort gesehen! Es ist ein Paradies und das ist noch untertrieben. Einfach Wahnsinn!!! Unsere Zimmer sind Bambushuetten direkt am Strand.

Heute haben wir uns Roller gemietet und sind ueber die Insel gefahren. Sehr lustig. Ein kleines Missgeschick ist dann doch passiert...
wir hatten auf der Faehre zwei Franzosen getroffen, die trafen wir heute auf dem Weg. Also haben wir angehalten. Und da ist es passiert...beim wenden auf der Strasse hat Steffen Bekanntschaft mit dem Strassengraben gemacht. Aber nichts passiert. Trotzdem lustig...auf eine ganz besondere Art und Weise. 

Also: hier ist alles perfekt und uns geht es super!

Liebe Gruesse

                                                                                  Simon

 

10August
2012

Auf zu den Andamanen - Port Blair

Von unseren indischen Freunden verabschiedet, Tasche gepackt, letztes Bier ausgetrunken und ausgiebig gegessen (Zitat Simon: "Oh, ich hab Reis bestellt, ne?" da wir die Karte bis jetzt immer nur halb lesen und verstehen können :D, das ist immer ein Glücksspiel)

Das Taxi kommt in 45 Minuten, für indische Verhältnisse evtl. +0,5 bis + 1,5 Stunden!

Ab zum Kolkata Airport --> 3 Stunden warten und das Abenteuer mit Air India kann beginnen!

Wir hoffen das wir bald möglich Fotos einstellen können!

 

Viele Grüße,

Steffen

09August
2012

Kolkata-Tour

Hallo,

zunächst möchte ich den Blog nutzen um meiner Oma herzlichen Dank zu sagen.

Dankeschön!Lächelnd

Heute wurden wir gegen halb12 von unserem Fahrer abgeholt. Das erste Ziel war das Medical College. Nach einem Rundgang sind wir über die College Street gelaufen, eine sehr lange Straße, die auf beiden Seiten mit Bücherständen überfüllt ist College St - Bücherläden . Jeder bietet in etwa das gleiche an aber die Geschäfte scheinen zu laufen. Im Gewirr dieser Straße gibt es einen unscheinbaren Eingang. Dieser führt zu einer Empfehlung aus unserem Reiseführer - ein Indian Coffeehouse. Im Grunde ein großer Saal, überfüllt und mit Vierer-Tischen bestellt. Der Kaffee war relativ lecker. Im Anschluß ging es zum Birla-Tempel - leider geschlossen zu dieser Zeit. Also haben wir auf eine Empfehlung unseres Fahrers, zu einem anderen Tempel seiner Wahl zu fahren, gehört. Victoria Temple hätte sich zugegebenermaßen schon etwas verdächtig anhören müssen...naja, dann standen wir also wieder vor dem Victoria-Memorial. Immerhin konnten wir beim letzten Mal nicht in das Museum. Das haben wir nachgeholt. Waffen wie Schwerter, Gewehre und Dolche ebenso wie die erdrückende Menge an geschichtlichen Informationen inkl. Portraits aller Herrscher und Führer des Landes galt es zu bestaunen und sich im kontrollierten Linksverkehr durch Gewühl zu drängeln. Dennoch ein unheimlich beeindruckendes Gebäude mit gewaltigen gepflegten und sauberen Gärten und Seen Victoria memorial - park. Von dort ging es dann zum Indian Museum - unser standardmäßiger Startpunkt wenn wir in die Innenstadt gehen um etwas zu essen oder ein Bier zu trinken. Das taten wir dann auch (beides). Der geschlossene Birla-Tempel öffnete erst wieder 17 Uhr und so sind wir zum Marmorpalast gefahren (Nein, diesmal nicht Victoria-Memorial). Den kennt hier keiner...schon gar nicht unter Marble Palace. Irgendwo im hinterletzten Eck von verwirrenden Gassen war er dann aber doch zu sehen - leider geschlossen an Mon- u. Donnerstagen. Laut unserem Reiseführer nur von 10-15Uhr...egal. Mit dem Security (der hatte einen Speer!!) konnten wir dann aber aushandeln doch mal kurz auf das Gelände zu gehen. Fotos verboten! Sehr schade, denn das ist tatsächlich ein kleiner Marmorpalast. Unsere letzte Station führte uns dann zum Birla-Tempel. Leider auch hier keine Fotos erlaubt. Wir ließen unsere Schuhe direkt im Auto und stellten uns brav in der Endlosschlange an. Ein paar nette Inder wiesen uns dann darauf hin, dass wir keine Schuhe anhaben. Danke! Das wussten wir selber, dachten wir. Aber sie wollten uns mehr sagen, nämlich, dass wir in der Schlange standen, in der es galt, unsere Schuhe abzugeben. hehe. Also liefen wir zu den Eingangstreppen und hatten freien Eingang - fast... wurden nur noch von Securitys blockiert - die Kameras durften nicht herein. Für 100Rs. hätten wir diese dem verantwortungbewussten jungen Security zur Aufbewahrung überlassen können...also riefen wir unseren Fahrer und deponierten sie dort. Der Tempel ist groß und hoch, aus geschichteten weissen Steinen mit Türmen. Im Tempel selber waren drei große Schreine mit Scharen von betenden Indern. Aus Lautsprechern klang Glockengeläut - zusätzlich standen Priester mit Gong herum. Sehr laut. Sehr beeindruckend. Sehr voll. Sehr Räucherstäbchenbelastet und bunt. Insgesamt wunderschön!
Nun sind wir zurück und haben gerade unseren Bill für Essen bekommen - 7400Rs. .

Morgen dann unser letzter Tag hier!

                                                                                             Simon

08August
2012

Aufbruchstimmung...

Heute ist mal wieder einer dieser Tage an denen wir grandios nichts bzw. nicht viel tun und die indische Mentalität uns zum "have a rest" ---> zwingt. Da können wir mit unserem unermüdlichen Arbeitseifer kaum etwas gegen tun, auch wenn wir wissen das es schwer zu glauben ist!

Von daher nutzen wir die Zeit sinnvoll und es geht nun langsam daran die Rucksäcke zu packen und die letzten Vorbereitungen zu treffen:

Vorallem Waschen und die Kleidung trocken bekommen!!!

 

Von Freitag auf Samstag Nacht geht es dann endlich los auf die Andamanen, wo wir uns wohl aufgrund der schlechten oder mancherorts nicht-vorhandenen Internetverbindung nicht so oft über den Blog melden können. Aber, wir versuchen unser Bestes! Die Wettervorhersage lässt uns auch auf etwas Sonne hoffen, da der Monsun sich nächste Woche dort etwas abschwächt!

 

Steffen

05August
2012

Kalkutta und Nachtleben

Heute wollten wir den Tag nutzen um die restlichen Sehenswürdigkeiten von Kalkutta kennen zu lernen, da wir ja schon in 5 Tagen in Richtung Andamenen weiterfliegen werden...

Wir haben das Princep Ghat besucht, ein Denkmal für einen britischen Stadtverwalter! Über die Brücke im Hintergrund fahren wir so gut wie jeden Tag wenn wir nach Kolkata hinein möchten:

Danach sind wir an der Promenade entlang gelaufen bis hin zum riesiegen Cricket Stadium "Eden Gardens", welches 100.000 Menschen fasst. Leider konnten wir nicht hinein und nur den vorangehenden Park besuchen, das Ufer jedoch bietet eine imposante Kulisse und zeigte uns nach europäischen Standard hunderte von Schiffwracks, welche hier als normale Güterschiffe durchgehen!!

Danach haben wir vergebens den Marble Palace (Marmor Palast) gesucht. Nachdem ich keine Lust mehr hatte orientierungslos durch die Gassen zu laufen, in denen übrigens alles gleich aussieht, haben wir uns darauf geeinigt eine Bar zu besuchen. Hier sind alle Inder sehr nett und wollen uns stets zu einem Bier einladen!

Wir haben lecker zu Abend gegessen (ein Bengal Cookbook kaufen wir aufjedenfall, denn gute bengalische Küche ist eine Mischung aus perfekter Süße und Schärfe, sehr lecker!!), dann haben wir noch ein paar Bier getrunken und einige Inder kennen gelernt, welche uns morgen Abend in das Nachtleben von Kalkutta einführen wollen! Hier ein Foto in dem wir im Stau standen, was natürlich in Indien normal ist und ein paar Eindrücke von dem Abend!

Jetzt trinken wir gemütlich ein Abendbier ("Kingfisher") auf der Veranda und schauen noch einen Film!

 

Steffen

04August
2012

kolkata - mother theresa of kolkata

Auf unserem Rückweg von Kharagpur nach Kolkata begleiteten uns Prof. Chatterjee (der mit dem Handy auf dem Bild am GNIDSR) und sein Mitbewohner, da der Prof. nicht verheiratet ist bewohnt er sein Haus auf dem Campus zusammen mit diesem Master- Studenten. Die Fahrt dauerte ca. 3h, 2:59h davon wurden erzählt. Es war ein sehr spannendes Gespräch!


Heute haben wir das Mutterhaus von Mutter Theresa besucht, man kann sich vorstellen, es ist warm, man läuft durch eine typische Großstadtszenerie mit dreistöckiger Blockrandbebauung wie in allen Städten, dann nimmt der Gehalt an Touristen ("Weisse") drastisch zu, das bedeutet hier in etwa 1 von 1000 Menschen gezählt auf 300m, und plötzlich steht man vor einer unscheinbaren Gasse motherhouse (rechts). Das gewaltige Haus, das die Ecke bildet, ist das Mutterhaus. Letztlich ein Kloster. Hier befind sich das Grab von Mutter Theresa. Weiterhin galt es viele Reliquien, wie z.B. Zahnpasta, Sandalen und ihr Zimmer zu besichtigen. Trotz allem war es irgendwie ein Ort an dem man schon etwas ergriffen war. Ist ja nach wie vor ein Kloster...
Und in diesem Kloster saßen wir nun nichtsahnend und urplötzlich liefen zwei tatsächliche Huschelchen um die Ecke. Wie sich herausstellte, da die eine auch etwas Deutsch sprach, Stewardessen der Air France...in einem Kloster...unglaublich!^_^
Anschließend liefen wir durch die Straßen von kolkata, besichtigten einige Kirchen, Mother Theresa church und fanden schließlich, auf der Park Street, die eine Art Luxusmeile ist, ein nettes Restaurant - das Moulin Rouge. Hehe Moulin Rouge

Direkt nebenan ein Beershop - eingedeckt mit Kingfisher (noch kalt), setzen wir uns nun auf unsere Terrasse.


                                                                                                                         Simon

03August
2012

IIT Kharagpur - Dinner mit Studenten der Berkeley University

Wie schon erwähnt haben wir am IIT Studenten des Berkeley Colleges California kennen gelernt. Diese waren natürlich sofort bereit uns das erste Restaurant zu zeigen welches Bier anbot, da auf dem ganzen Campus des IIT Alkohol verboten ist und die deutschen in Amerika natürlich vor allem anderen für ihr Bier bekannt sind.

Somit wurden wir am Abend von den drei Amerikanern zum Essen eingeladen und hatten einen sehr amüsanten abend.

Hauptgesprächsthema war das Alkoholverbot unter 21 Jahren in den USA, wir hatten jedoch auch lebendige Gespräche über Hollywood, Fussball, die deutsche Wiedervereinigung, den Studienalltag und über amerikanische TV-Serien. Es war sehr schön endlich mal wieder "richtiges Englisch" zu hören und als uns die Amerikaner erzählten das Sie selbst Probleme hätten den indischen Akzent zu verstehen waren wir doch sehr beruhigt!

Ein sehr gelungener Abend, morgen geht es dann zurück nach Kolkata.

02August
2012

am IIT Kharagpur

Hallo,

lange nichts geschrieben, aber das wird nun nachgeholt!

Dienstag früh ging es zuerst mit Ananya und dem von unserem South Asia Büro organisierten Fahrzeug (klimatisiert) zur Kolkata University. Leider hatten wir dort wenig Zeit um ausführlich alles zu besichtigen. Dennoch wurde uns das komplette Institut für Biochemie vorgestellt, die Labore sind recht gut ausgestattet, nach wie vor ist es aber gewöhnungsbedürftig diese barfuss betreten zu müssen. Nach den Besichtigungen stellte uns eine Doktorandin ihre Arbeit vor und wir diskutierten darüber. Hauptthema war Bodenuntersuchung. Sehr interessant!

Danach fuhren wir ca. 2,5h bis zum IIT in Kharagpur. Unsere Zimmer im guest-house (das ein Hotel ist) sind super! Zimmer guest-house Kharagpur Eine beeindruckende Universität ist das hier, zumal die Erste von fünf Elite-Universitäten (Indian Institue of Technology = IIT) des Landes. Hier besichtigen wir die School of Medical Science Technology. Untergekommen in Kellerräumen eines Institutes. Wir sahen alle Laboratorien, bekamen von allen ihre Arbeit vorgestellt und hatten dennoch genug Zeit um "you can rest" auszuführen^_^
Heute ging es dann in die Mikrobiologie bzw. Agriculture Fakultät. Hier bekamen wir wieder alle Forschungsprojekte vorgestellt und trafen schließlich auf zwei amerikanische Austauschstudenten. Beide sind im Rahmen eines Projektes für zwei Monate hier. Da wir genau jetzt mit den beiden in Kharagpur essen und (ein...) Bier trinken gehen ist für heute der Eintrag beendet. Morgen Nachmittag geht es zurück zu BESUS.
Achja, ein eigenes Museum hat das IIT auch, hier waren (bevor die Uni gegründet wurde) einige Freiheitskämpfer im Gefängnis. In einem dieser Gefängnisse wurde mit vielen Bronzeplastiken der indische Kampf gegen Eroberungen dargestellt, von Alexander dem Großen bis zur Freiheit am 15.08.1947. Wir hatten die Gelegenheit Mahatma Gandhi zu treffen, tja...Mahatma Glück... Wirund Mahatma Gandhi

31Juli
2012

IIT - Kharagpur

Auf zum IITKharagpur...

29Juli
2012

Indian Museum + Kalighat-Tempel

Der gestrige Tag war ein sehr entspannter, zumindest für mich.

Steffen durfte etwas mehr schwitzen, zumal nach einem Stromausfall während des Englisch-Test die Klimananlage nicht mehr angeschaltet werden konnte. Insgesamt war der Test durchwachsen. Ergebnisse werden in etwa zwei Wochen vorliegen.

Für uns ging es dann heute zum Indian Museum. Ein großer Kolonialbau (so stellt man sich Indien vor, zumindest, wenn man noch nicht hier gewesen ist). Indian MuseumIn den Flügeln gab es dann auch jede Menge zu sehen, weniger spannendes, z.B. Kunst...Statuen...Mineralien...Steine..., aber auch interessante Dinge. Mammutskelette, Embryonen, 8-beinige Ziegen und jede Menge ausgestopfte Tiere. In einem unbeobachteten Moment hatte ich dann auch die Gelegenheit Buddha persönlich die Hand zu reichen!Buddha

Anschließend sind wir durch Kolkata spaziertKolkata - Straße. Langsam haben wir es ganz gut raus zu verhandeln. Die alt-bewährte "Dann geh ich eben Taktik" klappt hier prima! Zuviel zahlen wir dennoch jedes Mal... Um den Temperaturen und der akuten Dehydration entgegenzuwirken, suchten wir uns ein Super Thai/ Chinese Restaurant mit dem passenden Namen Oriental Plaza aus. Im Eingangsbereich drohten wir allerdings zu scheitern, etwas verwirrt und planlos müssen wir schon ausgesehen haben. Verwunderlich ist das allerdings nicht! Galt es doch eine der schwierigeren Entscheidungen des Lebens zu zu treffen: Links direkt in die Bar oder Rechts zum Restaurant.
In Anbetracht der Tatsache, dass es erst 15:30 war, tranken wir uns Bier dann doch im Restaurant. Und wir stellten übereinstimmend fest, dass uns Chinesisch bzw. Thai noch nie so geschmeckt hat!
Anschließend ging es weiter zum Kalighat-Tempel. Sehr beeindruckend zwischen all den spirituellen Indern, barfuss und umhüllt vom Duft tausender Räucherstäbchen und Blüten, geführt von einem - Hmm, wo auch immer der her kam, jedenfalls war er irgendwann da, erzählte uns er kennt Helmut Kohl und ließ sich so leicht nicht verscheuchen - Führer. Wir sahen die Opferkammer (die opfern jeden Morgen eine Ziege), verschiedene Schreine und unheimlich viele drängelnde Inder. Der Guide war zwar der Meinung, dass er so wenig "Lohn" noch nie bekommen hat, und das mag stimmen bei 30Rs., aber wir hatten ihn auch nicht darum gebeten, im Gegenteil hin und wieder ganz bewusst das Wort "Alone" artikuliert! Auch die Tatsache, dass wir ungefragt ein Ritual mit Blumen und Segnungen durchliefen, anschließend unsere Namen in einem Buch verewigten und, das ist der springende Punkt, dahinter die Höhe unserer Spende für arme Leute und so eintragen sollten. Meine 0 schien die Leute zu verwirren.
Die Aufdringlichkeit der Leute hat sich bislang in Grenzen gehalten, im Gegenteil war es nie aufgefallen! Aber heute wurde mein, von Natur aus sonniges und geduldiges, Gemüt an einigen Orten auf die Probe gestellt.

Morgen besichtigen wir die Kolkata University mit Ananya.

                                                                                                     Simon

27Juli
2012

Routenplanung abgeschlossen!

GESCHAFFT!!!

Nach 6 Stunden unermüdlicher Versuche die Anschlussflüge von Kalkutta aus zu buchen, haben wir es nun endlich geschafft, das unsere auf einen 100,- € - Kreditrahmen limitierten Studenten-Kredikarten von den Fluggesellschaften akzeptiert worden sind.  Dafür das wir alle Daten gefühlte 50 mal eingegeben haben und "your debit card has been declined" zu lesen bekamen, bezahlen wir nun lediglich 300 € p.P. für alle Flüge und können nahezu alle gewünschten Ziele erreichen!!! Sehr gut für unser, wie wir hier herausfanden, eng geschnürtes, aber ausreichendes Budget!

 

Wir werden mit folgenden höchst renommierten Fluggesellschaften fliegen:

- Air India

- Jet Airways

- Spice Jet

Glücklicherweise werden alle diese Flüge mit einer Boeing 737 durchgeführt und somit kommen wir nicht in den Genuss die propellerangetriebenen Bombardiamaschinen der indischen Airlines erleben zu dürfen ;).

 

Unsere Reise-Route wird uns nun letztendlich an folgende Destinationen bringen:

1. Port Blair (Andamanen-Inselgruppe)

2. Via Chennai / Madras nach Kochi (in Kerala)

3. Via Bangalore nach Goa

4. Neu Delhi

5. Das Uttarakhand Himalaya-Gebirge

6. Rückflug von Neu Delhi nach Frankfurt!

 

Ich werde mich nun wieder dem TOEFL-Preparation-Book zuwenden um meinen Englisch-Test morgen erfolgreich zu absolvieren --> heißt also: Nachtschicht!!

 

Viele Grüße,

Steffen

 

PS: Simon hat sich heute ein englischsprachiges Buch gekauft und hat sogar schon angefangen dies zu lesen!!!

26Juli
2012

GNIDSR

Hallo,

 

unser Tag begann um 8.45, 10:00 standen wir vor dem guest-house, 10:40 sind wir in unser Zimmer zurück. 11:00 bekamen wir einen Anruf von Prof. Ray, wo wir denn wären.Lächelnd

Gemeinsam fuhren wir dann mit seinem DienstwagenAuto Prof. Ray zum GNIDSR, heute also mit Klimaanlage und VIP-Entrance an den Zollstationen.

Im GNIDSR war unsere Devise: Abwarten und Tee trinken (wir trinken hier unheimlich viel Tee mit Milch und Zucker). Das zog sich eine ganze Weile hin, unterbrochen nur von Mittagessen, Telefonaten und der spontanen Behandlung einer Notfallpatientin im Büro. Hauptsächlich ging es dann heute um die angesprochene Improvisation. Unser Pläne haben sich etwas geändert...ausschlaggebend ist die Tatsache, dass man eben nicht so einfach Proben von DNA oder Mikroorganismen verschicken kann, bzw. gar nicht...
Die Probennahme, Aufreinigung und Bearbeitung wird in Indien stattfinden (4 Universitäten insgesamt sind beteiligt!!). Die Ergebnisse bei uns ausgewertet. Im folgenden improvisierten wir, wobei es hilfreich war Vertreter all dieser Universitäten am Tisch zu haben, einen neuen Plan. Wir besichtigen Institute und Unis in der Gegend. z.B. das IIT Kharagpur, da werden wir für vier Tage im guest-house untergebracht sein.

Hier die Forschunggruppe und das GNIDSR: Projektgruppe GNIDSR - front

Da unser Tag nun zu Ende war, vielleicht ein paar allgemeine und sehr spezielle Fakten zu Indern und Indien:

Fakt1: Ein Handy zu besitzen ist nur dann gut, wenn man es zu jedem erdenklichen Zeitpunkt auch benutzt! Da spielt es keine Rolle ob der Professor mit dem Studenten schimpft, man mitten in einem Meeting ist oder die Gäste aus Deutschland ein Bild machen wollen (s. Bild)


Fakt2: Inder sind sehr gutmütig, hierarchieergriffen und gastfreundlich. Das is im Grunde sehr gut, nur: Hin und wieder stehen vollkommen fremde Inder - wie selbstverständlich - inmitten unserer Gesprächsrunde und starren uns an.

Fakt3: Indien ist ein Land mit unheimlich vielen Regeln und Gesetzen. Leider hält sich absolut niemand daran. Uhrzeiten sind geeignet, um die Essenszeiten nicht ganz zu vergessen, Verkehrsregeln um gefühlte Millionen an Verkehrshelfern und Polizisten zu beschäftigen.

Fakt4: Die indische Küche schmeckt!

Fakt5: Inder sind ehrlich. Selbst 2Rs. Wechselgeld müssen unbedingt ausgezahlt werden.

Fakt6: An jeder Ecke gibt es Zigaretten, Getränkepulver, Chips und Tee. Aber Bier nur in ausgewählten und viel zu spärlich gesäten Wine- and Beershops.

Fakt7: Inder kennen keine Wurst. Ausschließlich die "Currywurst" bekommt hier eine neue Bedeutung...!

Fakt8: Indien ist ein schmutziges, duftendes, geschäftiges, schläfriges, hinkendes und herzliches Land, dass jeden Moment rechtfertigt, indem man hier sein darf.


                                                                                                      Simon

25Juli
2012

B.E.S.U.S. Campus und GNIDSR

Nach einem sehr geselligen Abend mit Nillohit, Prabir und Sutapa (die Frau von Nillohit die uns am kommenden Montag zum Essen eingeladen hat) mit Bier, Rum und ein wenig indischem Essen

sind wir dann ausnahmweise um 8 Uhr, was auch für hier sehr früh ist, aufgestanden um nun endlich das erste Meeting mit Prof. Paul am GNIDSR (Guru Nanak Institute for Dental Sciences and Research) zu bestreiten. Auf dem Weg dort hin wurde aus der eigentlich 45 minütigen Strecke eine 2-Stunden-Tour, da die Taxifahrer streikten und die Straße blockierten. Bei 31°C und 80-90% Luftfeuchtigkeit ein wahrhaftes Vergnügen im Wagen ohne Klimaanlage zu warten.

Endlich angekommen am GNIDSR hatten wir dann eine Besprechung mit Prof. Paul über die Planung unseres Projekts. Zwischendurch hatte er immer wieder Studierende im Raum, denen er androhte Sie wegen ihrem fehlenden Namensschild von der Uni zu werfen, aber trotz allem wirkte er sehr nett und kompetent ;). Wir entwickelten dann einen Ablaufplan, der aber noch sehr lückenhaft, was wir betonen wollen NICHT ans uns liegt, ist.

Kaum zurück am B.E.S.U.S. wusste Prof. Ray natürlich über nichts bescheid, auch nicht das er uns morgen begleiten wird :D und einige weitere Fragen über die Gestaltung sind immernoch offen. Dafür wissen wir mittlerweile ungefähr was wir machen werden und müssen nun nurnoch ein freies Labor in der Uni hier finden. Hier ist alles etwas extrem improvisiert, aber wir schlagen uns durch so gut wir können.

Wir haben heute mal ein paar Fotos vom Campus gemacht und hier zusammengestellt (und für Simons Eltern hier auch Simon in Inderhose & "Indigo Nation" Hemd):

Es ist alles sehr von der Kolonialzeit geprägt, die Bilder stellen es aber schöner da als es ist. Man sieht schon oft Risse, Löcher, bröckelnde Wände und verlaufende Farbe, aber trotz allem ist es zum Vergleich mit dem Viertel hier ein Paradies!!! Das schönste Gebäude ist ein Palast, in dem Prof. Ray mit seiner Familie lebt.

Auf dem letzten Foto sieht man unser Guesthouse!

 

Morgen geht es dann erneut auf in Richtung GNIDSR um weitere Einzelheiten zum Projekt zu besprechen, falls wir nicht wieder hier stehen gelassen werden. Denn komischerweise sind wir hier immer die letzten die von Absprachen und Planungen etwas mitbekommen. Wir müssen ständig die Büros belagern oder die Professoren mit dem Handy stalken um an Informationen zu kommen und werden trotz der "Aufdringlichkeit" so gut wie immer auf den nächsten Tag vertröstet. Ein sehr geduldiges Volk die Inder! Aber wir konnten heute bereits den ersten langen Eintrag in unserem Projekt-Protokoll erstellen.

Mal sehen was der morgige Tag für Überraschungen birgt.

 

Steffen

24Juli
2012

Zoo und Botanischer Garten

Hallo,

gestern, nach einem Besuch bei Prof. Ray - der abwesend war und auch den ganzen Tag nicht mehr auf dem Campus sein sollte - wurde uns nahegelegt alleine das Medicine College bzw. dort das Institute for tropical medicine zu besuchen. Wir haben uns dagegen entschieden, zumal dort keiner wusste, dass wir kommen...

Spontan war über den Ausgleich schnell entschieden: mit dem nächsten Taxi fuhren wir für 200Rs (1€ = ca. 65Rs) in den Alipore Zoo.Was uns dabei erstmal nicht störte, war, dass das Taxometer nur 44Rs anzeigte...

Dieser Zoo ist relativ weitläufig, bestaunen konnten wir Tiger, Löwen, Vögel, Giraffen, Wild und einiges mehr. Allesamt hatten beschlossen Mittagsschlaf zu halten. elephantZumindest die Inder konnten als Ausgeichsattraktion etwas sehr seltenes fotografieren und bestaunen: waschechte Europäer! Der Rückweg führte uns zu Avani, die Shoppingmall. Im UG fanden wir einen Supermarkt und deckten uns mit Chips, Keksen, Salz, Seife, Getränke etc. ein (alles zusammen unter 500Rs). Ein Kaffee bei Lavazza kostete mich 78Rs. Im obersten Geschoss ist der größte Foodcourt von Ostindien. Wir entschieden uns für etwas indisches. Rice mit chicken auf heißer Platte. Sehr, sehr lecker!

Der Rückweg war etwas abenteuerlicher, da wir dem erstbesten Taxifahrer nicht zutrauten wirklich zu wissen wo BESUS,Howrah,shibpur und collegeroad ist. Also liefen wir durch die geschäftigen und hektischen Gassen kolkatas, vollgestopft mit kleinen Ständen für Zigaretten, Wasser, Hühner, Fahrradreparatur und ähnlichem. Die Richtung war uns grob bekannt. Naja, letztlich stiegen wir dann doch auf eine Fahrradrikscha. Die komplette Straße wusste, und das ehe wir vorbeifuhren, dass wir zum B-College wollten und alle riefen es uns zu. Ich glaube für unseren Fahrer war es die Fahrt seines Lebens. Auch er verkündete es gerne jedem, der in Sicht- bzw. Hörweite war.

Zum Diner gab es das, was wir zum Lunch nicht essen konnten (da wir ja weg waren). Gestern also abends keine leckere Suppe + Chickenburger.

 

Am heutigen Tag entschieden wir uns für einen Besuch bei Prof. Ray (der nicht da war). Naja..egal. Dafür haben wir den botanischen Garten besucht. Fussweg ca. 1km von der Uni. simon und Inder auf FahrradDer botanische Garten ist ein Park, direkt neben dem Ganges, mit allen möglichen Pflanzen (welch Wunder!), seeroseBotanischer Garten - Hausunheimlich vielen Liebespärchen und faulenzenden Indern. Eine wirkliche Attraktion gab es allerdings doch: ein ficus benghalensis (the "great banyan tree"). Dieser ist über 200Jahre alt und hat >2800 Äste, die alle in den Boden wachsen, ansich ist das also kein Baum, sondern ein kleiner Wald. tree tree2  great banyan tree

Soviel haben wir noch nie geschwitzt und das ohne Sonnenschein!

Um 3 p.m. erwartete uns dann Prof. Ray und offentbarte uns, dass wir morgen früh 8:30 a.m. zum GNIDSR gefahren werden, mal schaun was dort auf uns wartet! 

Den Abend werden wir wohl gleich mit Nillohit und Prabir verbringen, sobald ihr Meeting vorüber ist.

Bis bald!

Simon

22Juli
2012

Routenplanung

Heute sollten wir um 1 uhr abgeholt werden um den botanischen Garten zu besuchen. Wie gesagt "sollten". Da Nill aber eine giftige Schlange in seinem Zimmer hatte und er diese erst verscheuchen musste ohne das sie ihn beißen durfte wurde daraus halb4 :-D! Also kein botanischer Garten heute und viel Zeit zum Faulenzen^^

Dafür haben wir, obwohl wir ja nicht mal mit dem Projekt begonnen haben, die weitere Reiseroute geplant. Es wurden uns Besuche auf den Andamen-Inseln, einem Strandparadies, und in dem Bundesstaat Kerala, Strandparadies und Heimat vieler Nationalparks, empfohlen. Näheres folgt in Kürze!

Steffen

22Juli
2012

Get to know kolkata

Gestern wurden wir, nach einem Mittagessen - zum ersten Mal mit anderen Indern im selben Raum (wir hatten anderes Essen...) - per Taxi zum Victoria Memorial gefahren. Was unser Betreuer vergessen hatte: am 21. Juli ist eine Art Feiertag, zum Gedenken an deinen blutigen Volksaufstand...die Straßen, wie auch alles andere, waren an diesem Tag noch ein bisschen mehr verstopft als sonst. Dennoch war dieser Palast sehr beeindruc kend, soll auch einer der schönsten Orte in Indien sein. Victoria Memorial

Zum ersten Mal waren auch wir das Hauptmotiv eines Fotos von jungen Indern!

Anschließend sind wir "nur 500 Meter" durch die Straßen von Kalkutta gelaufen...es waren wohl eher 3km. Aber für uns kein Problem, ging es doch darum die Bar zu erreichen. Die "Bar" war dann der öffentliche Teil des Grand Hotel. Hmm, die Bar selber erinnerte an das Hinterzimmer einer Spelunke, wie sie die Piraten genutzt haben. Trotzdem: neben uns saßen Leute die "Geld haben", sie waren da um "mehr Geld zu machen". 

Der Bar-Abend ingesamt war sehr fröhlich, die 4h die wir dort verbrachten lassen sich abkürzen mit: "these girls are only watching you, never me", "another Budweiser?" "more Rum?" and "I´m drunk but you not, why?"

...we are from germany...

 

Nill and me

20Juli
2012

Die Uni-Laboratorien

Heute morgen wurden wir natürlich nicht wie abgesprochen um 10 Uhr von Ananya abgeholt um uns die ersten Laboratorien anzuschauen. Dafür haben wir vergeblich versucht mit unseren VISA-Karten an Geld zu kommen. Nächster Versuch morgen!

Schließlich wurden wir dann doch um halb 12 von Nill abgeholt und haben uns dann das Center of Excellence for Green Environment and Sensor Sciences angeschaut:

Ein angehender Doktorant namens Sugato hat uns dann sein "Labor", einen abgetennten Flurbereich von ca. 7 m²,gezeigt und erklärt das er daran arbeite ein Sensorgerät zu entwickeln um die Kanalreiniger vor toxischen Gasen zu schützen. Als wir fragten woher denn das Frischwasser komme gab er die Antwort "River", als wir nach der Abwassereinleitung fragten gab er ebenfalls die Anwort "River", sovie dazu! Ebenfalls sehr interessant fanden wir die Lagerung der Salpetersäure und Schwefelsäure in einem offenem Regal mit allen möglichen anderen Chemikalien, unter dem verdächtig viel Flüssigkeit (angeblich nur Wasser) stand und in den Flur lief. Im folgenden zeigte Nill uns dann sein gerade neu ausgestattetes Labor um Research im Bereich Solar Energy zu praktizieren. Nach einigen chemischen Begriffsproblemen im Englischen haben wir dann schließlich doch verstanden welchen Sinn diese Forschung hat und wie alles ungefähr funkioniert.

Nach dem Lunch haben wir uns dann auf den Weg in die AVANI-Shopping-Mall gemacht.Hier wurde ständig auf uns gezeigt und es schien als hätten alle über uns geredet. Die Mundwinkel fallen erstaunlich schnell nach unten wenn wir durch die Straßen oder Geschäfte laufen! Aber die wichtigste Feststellung: Bei McDonalds gibt es nur Chicken! Wette verloren DOMINIK! Es handelte sich eher um eine Luxus-Mall, aber trotzdem haben wir 3 indische Hosen und 2 Hemden für ca. 26 Euro bekommen. Als der Verkäufer merkte das Simon etwas kaufen wollte hatte er innerhalb von nicht mal 30 Sekunden direkt 8 Verkäufer um sich herum stehen die ihn alle berieten, sehr lustig!!! In der Zeit in der Simon sich vor allen 8en umegzogen hatte, konnte ich mir ganz unbeobachtet ein Hemd aussuchen ;). Unsere Adresse wurde auf dem Zettel für die Schneiderin, die uns die Hosen kürzte, als GERMANY notiert.

Am Abend bekamen wir noch eine kurze Campus Tour. Es handelte sich früher um ein Bishops-College, von daher ist der britische Einfluss hier gut zu merken. Prof. Ray, der Vice-chancellor wohnt in einer Art Schloss und die Wohnheime sind je nach Studienfortschritt komfortabel. Uns wurde dann auch für die morgige Stadtführung ein Barbesuch am Abend zugesichert, dort soll es auch Bier gebenwelches wir bis jetzt in Kalkutta vergeblich suchten!

 

Steffen

PS: Auf Simons Wunsch folgtdie nächsten Tage ein Bild in indischer Hose und Hemd!

19Juli
2012

Zweiter Tag - BESUS

Hallo,

am frühen Morgen - um 9a.m. - wurden wir vom läuten unserer zugegebenermaßen sehr schrillen Klingel geweckt. Unser Roomservice brachte Frühstück (Cornflakes mit Zucker und Milch, Toast und Butter). An dieser Stelle muss einmal erwähnt werden, dass immer 2-3 Leute zu uns kommen und unser Essen auf Tabletten bringen. 30min. später wird alles weggeräumt, regelmäßig bekommen wir Wasser und gerade haben wir ein paar Cookies bzw. Cracker bestellt.All unsere Thank you`s werden mit einem "thank you" beantwortet.

Nach dem Frühstück wurden wir in die Lounge gebeten (zur Lounge später mehr). Dort wartete Ananya auf uns. Eine Molekularbiologin, die nicht viel älter als wir zu sein schien. Sie führte uns in den Konferenzraum einer Klinik auf dem Campus. Dort bekamen wir Nachhilfe in Sachen DNA, RNA, wound-healing, Krebs und einiges mehr. Es war sehr interessant. Die Pausen nutzten wir um unseren weiteren Weg (nach BESUS) zu planen bzw. ihre Urlaubsvorstellungen von Switzerland auszuführen.

Der nächste Termin war bei Prof. Ray. Was wir nicht wussten: er sass bereits in der Lounge in unserem guesthouse. Die Lounge ist eine Art Meeting-room mit vielen Sesseln und ein paar Sofas. Alles ausgekleidet mit roten Samtdecken. (man kann sich die Bilder der Stammesfürsten in der Runde vorstellen, so ähnlich ist das) Dort nahmen wir an einer Besprechung teil. Viel verstanden wir natürlich nicht...dennoch war unsere Meinung zum Thema "wind-mills" gefragt. Offensichtlich löste der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie einige Diskussionen aus. Nach Kaffee bzw, Tee mit Milch und Zucker (beides schmeckt gleich aufgrund der eingesetzten Zutatenmenge) fuhren wir mit Prof. Ray nach Kolkata in eine Klinik für Homäopathie. Das ganze Haus war das Wartezimmer. Im Behandlungsraum (20 Stühle, ein Schreibtisch, mind. 12!! Gehilfen) begrüsste uns der nette Arzt, dessen Vater viele wchtige Männer der Welt behandelt hat, f.e. George Bush Sr. . Einem sehr interessanten Gespräch über seine Methoden und Grundlagen/ Geschichte der Homäopathie folgte ein Besuch des Labor. Hier trafen wir auf ein Spektroskopiephotometer. Der Zusammenhang mit der Homäopathie ist: nach dem Mixen der Zutaten (100Teile Wasser auf 1Teil Wirkstoff) wird mit diesem die tatschliche Konzentration bestimmt. In verschiedenen Verdünnungsreihen werden die Mittelchen dann auf Wirksamkeit getestet. Die Konzentration ansich bestimmt der Arzt anhand einer optischen Untersuchung des Patienten. Wir sahen Bilder von Kindern mit extremen Hautausschlag, der durch die Behandlung innerhalb von nur zwei Monaten komplett verschwand. Es war das erste Labor, in dem wir die Schuhe ausziehen mussten. Eine lange Wartepause nutzten wir um heimlich die Hände zu desinfizieren.

Zurückgekommen erwartete uns unser persönlicher Ansprechpartner,ein sehr junger Professor der chemistry - called nill. Er gab uns unsere SIM-Karte. Mit dieser können wir innerhalb Indiens telefonieren bzw. sind erreichbar für Inder.

Gerade gab es Dinner und jetzt schaun wir die oblgatorischen Folgen Stromberg bis zum einschlafen.

 

                                                                                                   Simon

18Juli
2012

Zweite Station: Kolkata - BESUS

Kalkutta - Bengal Engineering and Science University.

 

Nach einem reibungslosen Flug wurden wir von  "Arindam" abgeholt, er ist ein Office Assistant von Prof. Ray (Vice-chancelor = Präsident der Uni) und unser persönlicher Ansprechpartner. Zusammen mit einem Fahrer hatten wir eine lange Fahrt durch Kolkata, hier konnten wir auch unsere ersten Kühe sehen! Gekühlt wurden wir von zwei auf die Rückbank gerichteten Ventilatoren Marke "Eigenbau" und bis zum Anschlag geöffneten Fenstern.

Angekommen im BESUS Guest House wurden unsere Taschen auf das Zimmer gebracht, das noch eben "clean" gemacht wurde. In der Tat haben wir eine Art Luxusappartement (diese Bild "kaschiert"): Zimmer - BESUS Guest House

Ebenso wurde auch Wasser in versiegelten Flaschen und "rice and chicken" angeliefert. Rice and chicken, cucumber and onion

Den Quark haben wir dann aber trotzdem nicht mehr "geschafft". Trotz allem: sehr lecker!

Nun gestärkt, machten wir uns auf den Weg zu Prof. Ray. Der Wachmann schien erstaunt, dass wir nach eben diesem suchen, noch erstaunter war er, dass wir auch noch direkt zu ihm wollten! Dennoch brachte er uns Pflichtergriffen, unter Ausschluss einiger Inder aus dem Fahrstuhl, bis in sein Büro. Dort hielten wir uns 2h auf, erzählten davon ca. 20 min. mit dem Vice-chancelor. Ein vielbeschäftigter Mann! Ständig kamen Leute herein und das Handy bimmelte. In diesem Durcheinander tat sich dann auch langsam für uns der Plan für die nächste Zeit auf:

- Besuch von vers. Instituten der Uni (Morgen: Homäopathie+ Spetroskopie - der Zusammenhang erschießt sich sicherlich vor Ort)

- Stadtbesichtigung Kolkata (Sa + So, Fahrer wird gestellt) und

ab nächster Woche: Erstkontakt mit dem GNIDSR bzw. Dr. Harald (?) Pal. Was genau wir da tun werden, weiß noch keiner...

Um uns den einsetzenden Regen zu ersparen, wurden wir dann auch mit zwei Begleitpersonen ganze 300m zurück zu unserer Bleibe gefahren. Hier wurden wir noch einmal mit allen nötigen Informationen, Wasser und ganz wichtig: Internet versorgt.

Also denn: uns geht es gut, das Essen bekommt, Desinfektionsmittel schwindet, die Inder sind sehr nett und teilweise ist es schon etwa peinlich mit so viel Respekt behandelt zu werden.

 

Simon

18Juli
2012

Neu Delhi

Nachdem wir uns im vorerst letzten Luxushotel unserer Reise ausgeruht haben, sind wir am Abend noch ein wenig in Neu Delhi unterwegs gewesen.Obwohl unser Fahrer kein Wort Englisch sprach, in jeden Stau fuhr den es gab, keine Ahnung hatte wo er hin musste und alle 200m einen Riksha-Fahrer fragen musste haben wir noch etwas zu sehen bekommen.

Nach einer langen Fahrt durch das Botschaftsviertel haben wir vor verschlossenen Tempeltoren gestanden^^. Dann ging es zrück zum Indischen Tor, ein Art Triumphbogen in klein. Wir haben dann auch einen Shiva-Tempel besucht:

Simon auf Socken vor der Heiligen Kuh! Laut dem Fahrer, der ja kein Englisch sprach, konnten wir dort Shiva, Rishna, Sue und Ghanes sehen, haben aber eigentlich nicht viel verstanden.

Zurück im Hotel gab es super Essen, sehr lecker was die Inder da gekocht haben. Das Bier ist auch trinkbar!

Am nächsten morgen dann begann das Abenteuer mit der Indischen Airline "IndiGo". Als enzige Ausländer im ganzen Domestic-Terminal waren wir die Hauptattraktion. Zu Beginn des Fluges hat der Pilot ganze sechs Mal die Richtung gewechselt, das hatte bestimmt einen Sinn, wir haben nur noch nicht herausgefunden welchen :-D.

Wie man sieht sind wir heil angekommen und haben Station 2 - Bengal Engineering and Science University Shipbur, Kolkata - erreicht!

 

Viele Grüße aus Kolkata,

Steffen

PS: Simon war zu klein um ganz aufs Foto zu passen!

17Juli
2012

Wir sind angekommen!

Im Flugzeug: munich -> delhi

 

Hallo liebe Leute,

wir senden Euch viele Grüße aus dem sonnigen Indien! Genauer: aus Gurgaon. Das ist wohl eine Art Vorstadt von Delhi. Hier befindet sich unser Hotel für die nächste Nacht.

Die Zeit in der Bahn ging schnell vorbei, der Flug von Frankfurt nach München noch schneller. Das waren tatsächlich nur 33Minuten...

Im Flugzeug nach Delhi kam dann die erste unangenehme Überraschung: zwei Holländerinnen sassen hinter uns. Aber auch das haben wir mit Bier und Wein überstanden.

Netterweise erwartete uns ein Fahrer des Hotels (er hiess wohl Viki) am Ausgang des Flughafen. Ein Erlebnis allemal über diese Straßen gefahren zu werden.

Nun werden wir erstmal entspannen!

Morgen früh gehts dann ja weiter nach Kolkata.

Ortszeit: 9Uhr a.m. (hier sind + 3,5h)

 

Simon.

17Juli
2012

Erste Station:

Delhi - Indira Gandhi International Airport

-->  Sonne:    37 °C !

08Juli
2012

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in unserem neuen Blog. In Zukunft werden wir hier über unsere Erlebnisse im Ausland berichten und Fotos einstellen.